Mit diesen Tricks öffnen Einbrecher Türschlösser in wenigen Minuten

Die Statistik bei der Aufklärung von Einbrüchen ist sehr ernüchternd. Nur 15 % aller Täter können von den Behörden überführt werden. Die Opfer bleiben also in den meisten Fällen auf dem Schaden sitzen.

Meistens geht es den Betroffenen nicht einmal um ihre Wertgegenstände. Dieser Verlust wird in der Regel von der Versicherung beglichen. Schlimmer schmerzt der Diebstahl von emotional wichtigen Objekten. Um sich vor einem Einbruch zu schützen, sollten die Bewohner wissen, wie die Kriminellen vorgehen.

Der Trick mit der Kreditkarte

In Kriminalfilmen dringen Straftäter häufig mithilfe des Personalausweises oder der EC-Karte in das Haus ihrer Opfer ein. Leider gelingt das auch in der Realität. Die Profis schieben die Geldkarte zwischen Tür und Rahmen und sind nach weniger als fünf Sekunden eingestiegen.

Diese Vorgehensweise ist allerdings nur von Erfolg gekrönt, wenn die Bewohner ihre Wohnung beim Verlassen nicht abgeschlossen haben. Des Weiteren verhindern sie das Einbrechen in die eigenen vier Wände durch das Anbringen von Sicherheitsschlössern. Für weitere Informationen zur Verstärkung der Wohnungstür müssen sie nur den Schlüsseldienst Frankfurt fragen.

Offene Fenster laden Kriminelle förmlich ein

Ein angelehntes Fenster ist wie ein Angebot zum Einsteigen. Die Verbrecher greifen über die Öffnung auf das benachbarte Fenster zu und gelangen über dieses in die Wohnung.

Doch auch geschlossen stellen gewöhnliche Fenster keine Herausforderung für die Straftäter dar. Sie stechen das Glas auf Höhe des Griffs durch und verschaffen sich dann Zugang zu den Innenräumen. Hier helfen verschließbare Hebel.

Manche Einbrecher fühlen sich auch so unbeobachtet, dass sie die Scheibe komplett zerstören. Sie umwickeln ihre Faust mit einem dicken Tuch und schlagen kräftig zu. Sicherheitsfenster erschweren diese Methode. Sie sind so stabil, dass die Kriminellen eine sehr große Kraftanstrengung betreiben müssten. In der Regel geben sie nach einigen Versuchen auf und suchen sich ein anderes Haus.

Kellertüren werden von den Bewohnern häufig nicht bedacht

Die Türen zum Hinterhof oder zu den Kellern werden häufig sehr stiefmütterlich behandelt, wenn es um die eigene Sicherheit geht. Viele Bewohner schließen die Hintertüren abends nicht ab und machen es Fremden dadurch sehr leicht, in ihr Heim einzudringen.

Kellertüren sind alleine schon wegen ihres Materials leicht zu überwinden. Die meisten Türen bestehen nur aus dünnem Holz. Versteckte Weihnachtsgeschenke und verstaute Schätze sind somit eine leichte Beute. Hauseigentümer und Mieter sollten daher über die Verstärkung dieser Türen nachdenken.

Die Einbrüche geschehen übrigens zum größten Teil am Tage

Die Vorstellung von den nächtlichen Raubzügen hält sich hartnäckig. Dabei geschehen die meisten Einbrüche am Vormittag. Zu dieser Tageszeit sind die Werktätigen unterwegs. In der Hektik am Morgen vergessen einige von ihnen ihre Wohnungstür abzuschließen und darauf spekulieren die Kriminellen. Deshalb sollten die Bewohner nach dem Verlassen der Wohnung immer noch einmal die Haustür kontrollieren.

Der Freitag nimmt bei der Betrachtung der Tatzeit allerdings eine Sonderrolle ein. An diesem Wochentag schlagen die Einbrecher am späten Nachmittag oder am Abend zu, weil die Bewohner dann unterwegs zu Freunden oder einer Party sind.

Interessant ist auch, dass Mehrfamilienhäusern mit vielen Mietparteien zu den häufigsten Tatorten zählen. In ihnen finden mehr zwei Drittel aller Einbrüche statt. Die größere Anzahl an potenziellen Zeugen scheint die Straftäter nicht abzuschrecken.

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